Kurzes Update

Momentan passiert nicht so viel, deshalb gibt es auch nicht so viel zu berichten.

Montag haben wir den Schredderhaufen auf unserem Grundstück verteilt. Er hat angefangen zu dampfen und zu riechen, also wurde es höchste Zeit.

Gestern waren die Vermessungsingeneure da und haben die Höhen gemessen. Ziemlich langweilig, finde ich, aber natürlich erforderlich für den Bauantrag, den Fingerhaus, wenn die Daten vorliegen, einreichen kann.

Bei der Finanzierung fehlen noch ein paar Unterlagen, die wir jetzt in den nächsten Tagen besorgen werden. Dann können wir hoffentlich das endgültige OK von der Bank bekommen.

Heute haben wir uns nochmal Esstische und Couchen angeguckt, das ist ja nunmal das, was irgendwie am meisten Spaß macht, auch wenn es noch ein wenig früh ist. Wir haben uns aber nun ein paar Stücke ausgeguckt, die unseren Vorstellungen ziemlich genau entsprechen. Hat da jemand zufällig Erfahrungen, wenn man im Möbelhaus quasi einen Mengenrabatt aushandeln möchte? Gibt es da bestimmte Programme oder so?

Der Anfang ist getan…

…und es tut immernoch weh. Fast jeder einzelne Knochen.

Für alle, die sich wundern warum auf einem Bild das Foto eines Hinterteils zu sehen ist, es ist nicht alles ganz glatt gegangen, aber zum Glück ist bis auf der Hose und dem Pulli, niemandem etwas passiert. Kettensägen sind ein ernst zu nehmendes Werkzeug und das war auch allen Anwesenden und vor allem den vier Kettensägenbedienern klar. Doch im Eifer des Gefechts ist es passiert, dass beim Wegziehen der Kettensäge vom Baum, doch jemand, der einem eher kleinen Baum den Schubs in die richtige Richtung verpassen wollte, in Kontakt mit der Säge gekommen sind. Normaler Weise haben wir ein Seil dafür benutzt, wie es sich gehört, doch bei dem kleinen Baum, kann ja nichts passieren und man kann sich die Mühe sparen. Nein, kann man nicht. Alle waren sichtlich geschockt und es ging kettensägenscharf an der Katastrophe vorbei.

Dann hätten wir auch fast keinen Häcksler gehabt und die Geschichte mit den Kettensägen, ist ja bereits bekannt, aber zu guter Letzt lief, dank unserer mehr als fleißigen Helfer, alles wie am Schnürchen. Sogar das Wetter hat mitgespielt, Sonne und 15° im November, und es war ein zwar sehr anstrengender aber trotzdem schöner Tag.

Wir hatten also 640 m² vor uns mit 12 großen Bäumen, 20 wuchernden Sträuchern, darunter Brombeeren…, und Ablagerungen von Dirks Brüdern, die nicht wussten, wohin mit ihren Garten-Großabfällen. Da bietet sich der hintere, schön verdeckte Teil des bis dahin noch eigenen Gartens natürlich an.

Beim Anblick des zu errichtenden Tagewerks wurden die meisten auch ein wenig skeptisch. Ob das wohl an einem Tag zu schaffen sei??? Ja sagte Dirk – und das beschert uns nebenbei ein Essen, da einer seiner Brüder so mutig war, dagegen zu wetten. Mehrere Versuche das Arbeitstempo zu verschleppen und Kettensägenattacken gegen todesmutige Helfer konnten es nicht verhindern – alles ist nun platt 😉

Die Arbeit wurde gut aufgeteilt, zwei an den Kettensägen, zwei am Häcksler und der Rest zum Äste und Holzabfall schleppen, Bäume ziehen und schubsen, Essen bereiten, Kleinigkeiten schneiden und einsammeln, fegen, rechen, Fotos machen, gute Laune verbreiten und und und. Wir haben eine Anzeige in unserm Wochenkäseblättchen geschaltet, dass es Brennholz umsonst gibt und so kamen auch 5 von 10 Interessenten und freuten sich über unsere Abfälle für kalte Wintermonate. Wir mussten es so nicht entsorgen, bis auf ein paar morsche Reste von dem 100 Jahre alten, von Monsterspinnen bewohnten Apfelbaum. Äste und Blattwerk wurden zu einem 4 m hohen Berg geschreddert, den unsere Neffen nun fleißig auf unser zukünftigen Randbeete verteilen.

Am Ende konnten wir alle nur staunen und auch die zukünftige Nachbarschaft hat uns fleißig beim Arbeiten bewundert.

Um 8 Uhr morgens haben wir angefangen um 16:30 Uhr den Häcksler ausgeschaltet und das Werkzeug zusammengepackt. Nun sieht es aus, als wär eine Bombe eingeschlagen oder ein Tornado über das Grundstück gefegt und das tut uns wirklich sehr Leid für Dirks Brüder mit Familie, die nun ein halbes Jahr lang mit einem ziemlich trostlosen Anblick leben müssen. Aber irgendwann musste ja mal ein Anfang getan werden.

Hier noch ein Bild vorher-nachher

Roden Vorschau

uhuhuhuhuhuhu eine kleine Vorschau. Alle Knochen tun uns weh und wir sind völlig durch. Wir müssen heute noch auf einen Geburtstag, daher nur ein kurze Vorschau. Einen langen Bericht gibt es morgen.

P.S. Wir haben 640 m² dem Erdboden gleichgemacht 🙂

Hier noch mal ein Link wie es vorher aussah.

Kettensägenmassaker

Wir haben ein Ungetüm von Holzhäcksler. Bis zu 18cm Stämme können reingeschoben werden. Das Ding ist der Hammer.

Kettensägen habe ich mir beim Obi geliehen. Stiel Kettensägen ist eigentlich das beste was man kriegen kann…. aber wenn sie stumpf sind kann man sie nicht gebrauchen.

Nachdem ich einen Probeschnitt gemacht habe ist mir aufgefallen, dass die Kette so was von stumpf ist… Ich habe bei obi angerufen und den Fall geschildert. Beide Kettensägen stumpf und beide Ersatzketten auch stumpf. Die Antwort war der Hammer… der gute Mann von Obi sagte: das dachte ich mir.
Ich wäre beinah durchs Telefon gegangen. Ich noch mal zum Obi und mir neue Ketten geben lassen.
Wir haben ja einiges vor.

Masstisch.de

Bauantrag noch nicht durch. Keinen Spatenstich getan, aber erwischen wir uns nicht immer wieder beim  Gedanken über die Einrichtung!?

Ich habe eine interessante Website gefunden für ganz individuelle Tische mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

http://www.masstisch.de/

Finanzierung

Nach unserem Architektengespräch am Donnerstag, haben wir am Freitag dann auch die Unterlagen zur Finanzierung unseres Bauvorhabens eingereicht. Wir haben uns für einen freien Finanzierer entschieden, der eng mit Fingerhaus zusammenarbeitet und das stellte sich auch direkt als vorteilhaft heraus. Alle Unterlagen, die den Hausbau betreffen, hat Herr Kuckero, unser Verkäufer, ihm bereits im Vorfeld zukommen lassen. Sehr praktisch.

Montag haben wir Bescheid bekommen, dass soweit alles in Ordnung ist, allerdings noch ein paar Unterlagen fehlen, die wir jetzt noch schnellstmöglich nachreichen werden. Ein Problem ist, dass Vici nicht mit im Grundbuch eingetragen bin, die Bank das aber so möchte. Wir dachten eigentlich, dass es reicht, wenn der Ehegatte im Grundbuch steht. Aber das wird sich ja beheben lassen, wir werden gleich mal mit unserem Notar telefonieren.

Nun hoffen wir, dass sich das nicht mehr so lange  hinzieht, bis die Finanzierung in trockenen Tüchern ist, dann können wir auch noch besser schlafen.

Danke an alle Besucher

Über 1600 Besucher in einer Woche!

Unter den Top 10 bei Google beim Suchbegriff  „Fingerhaus Bautagebuch „.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und den anderen aktuellen Fingerhaus Bautagebüchern. Auf dass wir alle kein bösen Überaschungen erleben.

Architektengespräch

So, endlich ein wenig Zeit, etwas über das Architektengespräch von Donnerstag zu berichten.

Tatsächlich ist Herr Hartmann unser Architekt, Struppi hatte es ja bereits vermutet. Insgesamt war es ein sehr nettes Gespräch mit ihm runde 6 Stunden lang. Wir wurden ja schon vorgewarnt und eigentlich ging die Zeit auch recht schnell vorbei, auch wenn ja eher die „trockenen“ Dinge des Hausbaus beredet wurden und die schönen erst bei der Bemusterung vorkommen. Wir haben alles besprochen, was für den Bauantrag wichtig war und sind dann zum Grundstück gefahren um die Lage vor Ort zu betrachten. Aber nun der Reihe nach.

Als erstes haben wir die Lage des Hauses und der Garagen auf dem Grundstück besprochen. Dafür hat Herr Hartmann einen vergrößerten Lageplan mitgebracht und eine Schablone unseres Hauses und der Garagen. Wir konnten also Garagen und Haus innerhalb des Grundstücks hin- und herschieben und uns gut vorstellen, wie es hinterher aussehen wird. Wir beantragen nun, dass das Haus nicht an der hinteren Baulinie anfangen muss, so wie im Bebauungsplan vorgesehen, sondern weiter vorne innerhalb des Baufensters und die Garagen sollen in der hinteren Ecke des Grunstücks ihren Platz finden. So können wir ganz um unser Haus herum gehen und Dirks Brüder haben noch ein bisschen mehr Garten übrig.

Herr Hartmann hat uns auch von der Verwendung einer Zisterne abgeraten, die wir eigentlich für die Bewässerung des Gartens einbuddeln wollten. Er meinte es rechnet sich nicht und macht mehr Arbeit als Nutzen, da in unseren Breiten der Garten meist gar nicht großartig zu bewässern ist und für diesen Zweck ein paar Regentonnen völlig ausreichen. Wir werden uns nun wahrscheinlich auch gegen eine Zisterne entscheiden und die Kosten dafür sparen. Oder hat noch jemand besonders gute Argumente für eine Zisterne für den Gartengebrauch??

Danach sind wir den Grundriss durchgegangen und haben noch ein paar Änderungen vorgenommen, allerdings nur Kleinigkeiten, so dass keine großartigen Mehr-oder Minderkosten auf uns zukommen werden. Wir haben vor allem Anschläge von Türen verändert, das Fenster im Gäste-WC versetzt, die Bad- und Küchenplanung durchgesprochen und die Richtung der Treppe verändert, da man so mehr Stellfläche erlangt. Außerdem sollen uns die Preise für zwei kleine Dachflächenfenster vorgeschlagen werden. Eins im Schlafzimmer, da wir darüber nachdenken eine Ankleide einzubauen und so dort Tageslicht hinbekommen würden, und eins im Treppenbereich, der insgesamt recht dunkel ist und so das Licht auch von oben bis in unser Wohnzimmer scheinen würde. Mal schauen, wieviel das mehr kosten würde.

Nun gab es noch einige Seiten Papierkrieg zu bewältigen und dann ging es zum Grundstück. Dort hat der Architekt noch einige Fotos gemacht und es haben sich keine nicht erwarteten Schwierigkeiten ergeben, so dass Herr Hartmann und wir wieder nach Hause fahren konnten.

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